Achtung, fertig, los! Neue Software zur EnEV 2014 (Okt. 13)

Am 21. November wurde die neue EnEV-Fassung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie tritt nun offiziell am 1. Mai 2014 in Kraft. Mit dem neuen SOLAR-COMPUTER-Programm "Energieeffizienz Gebäude" (Best.-Nr. B55) können Energieberater, Ingenieure und Architekten ab sofort Neubau- oder Sanierungsprojekte jeglicher Art und Komplexität BIM-fähig nach EnEV 2014 und den neuen Ausgaben 2011 der DIN V 18599 berechnen.
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Erste Seminar-Erfahrungen

Die seit September 2013 von SOLAR-COMPUTER für Fachplaner durchgeführten Seminare zur neuen EnEV 2014 bestätigen die gute Entscheidung, das neue Programm schon vor offiziellem Inkrafttreten der neuen EnEV auf den Markt zu bringen. Planer können jetzt viele Fragen ihrer Bauherren besser beantworten als zuvor, denn die alte, aber noch gültige EnEV 2009 verweist auf das veraltete algorithmische Regelwerk der Ausgaben 2007 der Teile 1 bis 10 der DIN V 18599, während viele moderne Heizungs-, Lüftungs-und Kühlsysteme erst in den von der EnEV 2014 zitierten aktuellen Ausgaben 2011 der DIN V 18599 adäquat abgebildet sind. Auch der rasanten Entwicklung auf dem Stromsektor wird im neuen Regelwerk Rechnung getragen.

EEWärmeG

Quasi "überrollt" wurde die EnEV-Fortschreibung durch das Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG), das Planer schon heute und unabhängig vom Inkraftteten der EnEV 2014 beachten und mit einem Nachweis belegen müssen. Algorithmisch zeigt das 2012-06 erschienene Beiblatt 2 der DIN V 18599 einen Weg, wie Planer die Nachweisdaten für das EEWärmeG aus Berechnungen der Ausgaben 2011 der DIN V 18599 ableiten können. Genau diesen Weg beschreitet das neue SOLAR-COMPUTER-Programm und liefert dem Planer den EEWärmeG-Nachweis als Zusatzanwendung.

Gleiches Software-Design

Nicht alles auf einmal ändern! Nach diesem Grundsatz ist SOLAR-COMPUTER bei der Entwicklung des neuen Programms verfahren: Einerseits werden die sehr zahlreichen algorithmischen Neuerungen und Änderungen der Teile 1 bis 10 der DIN V 18599 unterstützt, andererseits lehnt sich die Bedienoberfläche des neuen Programms (Best.-Nr. B55) an das gewohnte Layout der erfolgreichen Vorgänger-Version (Best.-Nr. B54) an. Neukunden profitieren von einer bewährten und ausgetüftelten Oberfläche. SOLAR-COMPUTER-Kunden können sich im gewohnten Bedienstandard auf die neuen fachlichen Inhalte konzentrieren:

  • Öko-Strom: Berechnung der Stromerzeugung aus Photovoltaik und Wind.
  • Transparente Bauteile: Berechnung der Verschattung und gtot für beliebige Verglasung nach DIN 13363-1.
  • Tageslichtberechnung: Wahlweise vereinfacht, automatisch aus Hüllflächen oder manuell. Begrenzung der tageslichtversorgten Fläche durch die Nettogrundfläche.
  • Indirekte Verdunstung: Kühlung mittels Verdunstungsbefeuchter in der Abluft und Wärmeübertrager ohne Feuchteübertragung, ggf. mit weiteren Komponenten, z. B. Kühlregister.
  • Kunstlicht: LED.
  • Heizung und Warmwasser: Umsetzung des komplett geänderten Norm-Verfahrens inkl. Gaswärmepumpen.
  • Sorptionsgestützte Klimatisierung: Kühlung mittels Verdunstungsbefeuchter in der Abluft, Wärmeübertrager ohne Feuchteübertragung, Sorptionstrockner, regelbarem Verdunstungsbefeuchter in der Zuluft und Regenerationslufterhitzer zur Ablufterwärmung.
  • Freie Kühlung: Raumkühlung mittels Rückkühler im Parallel- oder Alternativbetrieb zur wassergekühlten Kältemaschine bzw. mittels integriertem Freikühlregister.
  • Wohnungskühlung: Umgesetztes Norm-Verfahren.
  • Geothermische Kühlung: Nutzung von Grundwasser und Erdsonden zur Kühlung.
  • Som. Wärmeschutz: Raumweiser Nachweis nach DIN 4108-2:2013-02. Anteilige Zusammensetzung der Sonneneintragskennwerte.
  • EEWärmeG: Umsetzung des Beiblattes 2 der DIN V 18599. Ergebnisformular.
  • Wirtschaftlichkeit: Projektspezifische Anpassung von Preis-Stammdaten.
  • Dezentrale Pumpen: Rechenoption WILO-GENIAX.
  • Nachweise und Ausdrucke: Neugestaltung aller Ausdrucke.

EnEV-Versionen vergleichen

Wie erfüllt ein Bauvorhaben die Anforderungen nach EnEV 2009, wie nach EnEV 2014? Oft gestellte Fragen aus der Planerpraxis, wie sie SOLAR-COMPUTER im Support und in Seminar-Diskussionen immer wieder begegnen. Antworten liefert die SOLAR-COMPUTER-Software: Ein Bauvorhaben, das mit seinen Daten im Programm "Energieeffizienz EnEV 2009" (Best.-Nr. B54) erfasst ist, kann in das neue Programm (Best.-Nr. B55) übernommen werden, ggf. mit wenigen Eingaben angepasst und anschließend nach EnEV 2014 berechnet werden. Beide Programme können störungsfrei auf dem gleichen System installiert und genutzt werden.

Angebot an Neu-Interessenten

Planern, die erstmals SOLARCOMPUTER-EnEV-Software kaufen möchten, bietet SOLAR-COMPUTER befristet ein kostengünstiges "EnEV-Bundle plus" an. Damit sind alle derzeit angefragten Rechenmöglichkeiten gegeben: Für Wohn- und Nichtwohngebäude; Bedarfs-und Verbrauchsausweis; Nachweis nach EnEV / DIN V 18599 und EnEV / DIN 4108; Nachweis nach EnEV 2009 und EnEV 2014. Sogar der Softwarebedarf nach offiziellem Inkrafttreten der neuen EnEV 2014 ist geregelt.

Viel in Bewegung

SOLAR-COMPUTER empfiehlt allen Kunden, den Softwarekauf mit dem Abschluss eines Software-Wartungsvertrages zu kombinieren. Neben einem kostenfreien Support sichert sich der Planer damit auch die Pflege seiner Software entsprechend der Weiterentwicklung. Und hier ist nicht nur im Normenwesen sondern auch an anderen Stellen viel in Bewegung, u. a. bei der KfW und den Bundesländern.

KfW-Anbindung

SOLAR-COMPUTER-Anwender können die aktuellen Online-Formulare der KfW für Kredit- bzw. Zuschussanträge der Förderprogramme 151 (Sanierung KfW-Effizienzhaus), 152 (Sanierung Einzelmaßnahmen), 153 (Energieeffizient Bauen) und 430 (KfW Effizienzhaus/Einzelmaßnahmen) direkt aus der Software aufrufen, automatisiert mit Projektdaten und relevanten Rechenergebnissen ausfüllen, sekundenschnell die KfW-Prüfung durchlaufen und ggf. den Antrag stellen.

Prüfen von Nachweisen nach EnEV 2014

Noch Zukunft, aber bereits in Entwicklung ist das Prüfverfahren für EnEV-Nachweise. Die Bundesländer als Verantwortliche für die Umsetzung der EnEV sind hier gehalten, EU-Vorgaben der EPBD-Richtlinie zu erfüllen, u. a. die Prüfpflicht erstellter EnEV-Nachweise. Ein 3-stufiges Verfahren ist vorgesehen; in 3. Stufe eine Stichproben-Kontrolle durch Fachpersonal vor Ort. Verwaltungs-Grundlage wird zunächst eine je EnEV-Nachweis bundesweit eindeutige Verwaltungsnummer des EnEV-Ausweises sein, die online und manipulationssicher über ein künftiges EnEV-Nachweis-Drucktool in jedem EnEV-Nachweis erscheinen wird. Das z. Z. noch gültige dena-Drucktool wird durch eine neue Softwarelösung der LMIS AG abgelöst. SOLAR-COMPUTER wird das neue Drucktool mit relevanten Gebäudedaten und -ergebnissen über eine xml-Schnittstelle "füttern", die vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) und TÜV Süd im Auftrag der Bundesländer definiert wurde und für einen Transfer dieser Projektdaten auf den DIBt-Server sorgen soll. Hier kann dann die Prüfpflicht in 1. bzw. 2. Stufe automatisiert mit Hilfe von Plausibilitäts-Checks realisiert werden.

DIN V 18599 Gütegemeinschaft e. V.

Mit 10 Mitgliedern deutscher EnEV-Software-Anbieter ist die Gütegemeinschaft beim vorgenannten Projekt Diskussions-und Arbeitspartner für die KfW; ebenso bei anderen Themen für Verantwortliche in Normen-Ausschüssen, im BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) sowie im BBSR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung). Ziel der Gütegemeinschaft ist es, die Qualitätssicherung von EnEV-Software zu fördern. SOLAR-COMPUTER ist Mitglied im DIN V 18599 Gütegemeinschaft e. V. und beteiligt sich aktiv an der vereinsinternen Arbeit.

Tagesseminare

Mit dem Produktstart des neuen Programms "Energieeffizienz Gebäude" (Best.-Nr. B55) bietet SOLAR-COMPUTER bundesweit Tagesseminare mit dem Thema "Neue EnEV/neue DIN V 18599" an. Sie können sich online unter Termine anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 95,- € zzgl. 19 % MwSt.

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