BIM in der TGA: einfacher, schneller, besser!

Wer ein Revit-Architekturmodell nutzen möchte, um Daten für Gebäude-, Energie-, TGA-Berechnungen abzuleiten, muss zunächst ein Revit-Modell aus "MEP-Räumen" erstellen. Ein großer Teil des Schulungs-/ Support-Bedarfs für Fachplaner betrifft genau diesen Arbeitsablauf. Bei realen Projekten je nach Größe und Detaillierung ist teils stunden- und tagelange manuelle Arbeit für das Erstellen berechnungs-tauglicher MEP-Räume erforderlich.
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Mit dem neuen Revit PlugIn (Best.-Nr. GBIS.BI-REV) bietet SOLAR-COMPUTER jetzt eine Alternative: Intelligente neue Software-Algorithmen verarbeiten automatisiert Revit-Daten, ersetzen einen Großteil der manuellen Arbeit und verkürzen den Arbeitsablauf in erheblichem Umfang.

Ausgangs-Situation

Das Architekturmodell bietet Architekten die Möglichkeit, ein Gebäude in 3D so detailliert und fotorealistisch wie gewünscht aus "Gebäude-Elementen" abzubilden. Die Architekturräume sind jedoch für TGA-Berechnungen in der Regel nicht geeignet. So fehlen oft Nachbarraumbeziehungen und das Gebäude ist selten komplett mit Räumen aufgefüllt. Der manuelle ursprüngliche Arbeitsablauf zur Erzeugung eines Energiemodells mit MEP-Räumen ist in den folgenden drei Schritten grob beschrieben.

Schritt 1: Ebenen definieren

Zunächst sind aus dem Architekturmodell die Ebenen abzugreifen und zu definieren, auf denen die MEP-Räume platziert werden sollen. Die Ebenen sollen ferner die Daten für die Raumabgrenzungen nach unten und oben liefern. Dies kann arbeitsaufwändig sein, wenn das Architekturmodell z. B. Staffelgeschosse enthält oder im Modell unterschiedliche Höhen der Fußbodenaufbauten oder abgehängte Decken vorkommen.

Schritt 2: MEP-Räume platzieren

Nacheinander sind für jede Ebene Grundriss-Ansichten aus dem Architektur-Basis-Modell zu erzeugen und darauf MEP-Räume zu platzieren. Dabei gilt es viele Details zu beachten, wie z. B. der Umgang mit Hohlräumen für Schächte, Vorwandinstallationen, Trennwänden (z. B. in Toiletten), abgehängte Decken und vieles mehr. Asymmetrische oder nicht sauber verschnittene Bauteile verursachen zusätzlichen Korrekturaufwand.

Schritt 3: Energie-Modell / Bauteile

Letzter arbeitsaufwändiger Schritt zum Erstellen der MEP-Räume ist das Ermitteln berechnungs-tauglicher Daten der Raumbegrenzungen, vor allem dann, wenn im Architekturmodell Schichtaufbauten detailliert definiert sind; insbesondere bei hybriden / Sandwich-Bauteilen, wenn der Schichtaufbau einer Raumbegrenzung in Teilflächen abweicht, z. B. bei Außenwänden mit Wärmeverbundsystem.

Neu: Alles automatisch mit GBIS

Anwender von Revit können die o. g. Arbeitsschritte 1 bis 3 in Revit überspringen, indem sie das neue intelligente CAD/BIM-PlugIn (Best.-Nr. GBIS.BI-REV ab Lieferstand 2. HJ 2025) nutzen. Nach Start von GBIS auf der Revit-Oberfläche kann sofort "Berechnung starten" in der GBIS-Ribbonbar geklickt werden. Alle Schritte 1 bis 3 laufen dann im Hintergrund schnell und automatisch mit intelligenten SOLAR-COMPUTER-Funktionalitäten ab und erzeugen ein berechnungs-taugliches MEP-Modell in Revit. Anschließend startet die eingestellte Berechnung automatisch. Dabei sind folgende Gebäudeberechnungen wahlweise möglich: Heizlast nach DIN 12831-1, Kühllast nach VDI 2078, GEG-Berechnung nach DIN V 18599, Ökobilanzierung nach QNG oder Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6. In verschiedenen SOLAR-COMPUTER-Managern lassen sich die generierten MEP-Daten einsehen, kontrollieren und bei Bedarf ändern.

Technischer Hintergrund

Für das neue Revit PlugIn GBIS nutzt SOLAR-COMPUTER auch neueste Revit-Funktionalitäten des neuen Energiemodells von Autodesk, das auf Gebäudeelemente aufsetzt. Darüber hinaus hat GBIS eine neue Benutzeroberfläche bekommen.

Fazit

Das Revit PlugIn GBIS entlastet Fachplaner in erheblichem Umfang von unliebsamen und fachfremden Arbeiten am Computer zum Schaffen der benötigten Arbeitsgrundlage aus MEP-Räumen. Dies kann auch BIM-Interessenten beflügeln, sich jetzt mit BIM-Arbeitsweisen zu befassen. Mit den neuen Möglichkeiten wird BIM in der TGA einfacher, schneller und besser.





















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