BIM Bild 1


Im Sinne des BIM-Schemas (BBSR, BIM-Leitfaden für Deutschland) entspricht die SOLAR-COMPUTER-Software der Applikation "TGA / Optimierung". Die Option zur Anbindung an das Gesamtmodell ist bestens erfüllbar, denn alle SOLAR-COMPUTER-Gebäude- und TGA-Berechnungen bauen im Kern auf einem SOLAR-COMPUTER-3D-Algorithmus-Modell auf, das genau dem für BIM-Methodiken geforderten 3D-Bauwerksmodell aus Räumen, raumbegrenzenden Bauteilen und damit verknüpften Objekten entspricht. Planer erkennen das BIM-konforme Software-Konzept u. a. am Gebäude-Programm "EnEV / DIN V 18599": Kleinste Erfassungs-Einheit sind nicht nicht die verlangten EnEV-Zonen, sondern BIM-konforme Räume, die erst zusammengesetzt die EnEV-Zonen bilden; autark arbeitende Planer, die an keine BIM-Prozesse gebunden sind, können ihre Projektdaten selbstverständlich auch sofort in EnEV-Zonen-Logik erfassen.

Vielseitige optionale BIM-Anbindungen

Je nach geforderter technischer Art der Kommunikation und Einbindung in Workflows nutzen SOLAR-COMPUTER-Anwender entsprechende SOLAR-COMPUTER-Funktionalitäten zum Lesen von Daten, Bereitstellen von Daten und Rechenergebnissen bzw. zum bidirektionalen parallelen Arbeiten. "GBIS" und "Raumtool 3D" sind dabei spezifische Begriffe innerhalb der SOLAR-COMPUTER-Software für die Anbindungen. Die SOLAR-COMPUTER-Berechnungen sind modular in ca. 20 Programme gegliedert. Die Programme können immer miteinander verbunden, aber auch Zeit- und Orts-versetzt arbeitsteilig genutzt werden. Die Gebäude-Berechnungen decken den gesamten Planungsbedarf für Bauphysik, Heiz- und Kühllast, Gebäudesimulation, sommerlichen Wärmeschutzt und EnEV ab, die TGA-Anlagenberechnung für Luftkanalnetze (Druckverlust Abgleich, Aufmaß), Heizkörper, Heiz- und Kühlflächen sowie Rohrnetze für Heizung, Kälte, Trinkwasser und Entwässerung ab. BIM-Workflows sowie die Verbindungen zwischen den Berechnungsprogrammen sind immer optional, so dass sich z. B. bauliche, anlagentechnische oder farikatbezogene Planungsvarianten immer entkoppelt rechnen lassen, ohne dass BIM-Workflows davon betroffen sind.

Raumtool 3D

Bei gefordertem Schnittstellenkonzept für BIM-Arbeitsprozesse erfolgt die SOLAR-COMPUTER-Anbindung über „Raumtool 3D“ als Bestandteil der SOLAR-COMPUTER-Installation. Raumtool 3D verfügt u. a. über IFC-, dxf- und dwg-Import- und Export-Schnittstellen und garantiert die Verarbeitungsmöglichkeiten der 3D-Bauwerksdaten aus BIM-Prozessen in den SOLAR-COMPUTER-Gebäude- und TGA-Berechnungsprogrammen. Ganz wesentlich sind dabei die automatischen Prüf-Funktionen, die wirksam werden, wenn gelesene Zeichnungsdaten nicht den BIM-Anforderung entsprechen, z. B. sich überlappende Wände, fehlende Dächer, etc. Raumtool 3D visualisiert die Fehler und bietet dem Anwender die Möglichkeit, diese mit komfortablen üblichen Zeichen-Funktionen zu beheben und 3D-Bauwerksdaten damit „rechentauglich“ zu machen. Gleichzeitig werden alle Bauteilabmessungen geprüft und ggf. auf TGA-normspezifische Werte umgerechnet. Darüberhinaus bietet Raumtool 3D einfache schnelle Editiermöglichkeiten, 2D-Grundrissdaten (pdf, Bilddateien, etc.) zu digitalisieren, um BIM-konforme 3D-Bauwerksmodelle zu erhalten.

Bidirektionale Revit-Anbindung mit GBIS

Neben einem Standard-Schnittstellen-Konzept unterstützen SOLAR-COMPUTER-Berechnungen auch die Revit-Funktionalitäten einer direkten bidirektionalen Anbindung an BIM-3D-Bauwerksmodelle. Die Anbindung erfolgt mit Hilfe von „GBIS“, einem intelligenten SOLAR-COMPUTER-Tool, das zur Steuerung der Bidirektionalität in der Revit-Oberfläche integriert wird. Bei gleichzeitig geöffneter Zeichnung und Berechnung wird die Bidirektionalität augenfällig, indem ein in der aktuellen Berechnung interessierendes Objekt sofort in der Zeichnung durch Zoomen und Markieren visualisiert wird, z. B. ein Fließweg im Sanitärnetz, der „ungünstigste Heizkörper“ im Heizungsnetz, Räume mit Grenzwert überschreitenden spez. Heiz- oder Kühllasten, etc. Umgekehrt lässt sich ein interssierendes Objekt in der Zeichnung in der entsprechenden Berechnungs-Tabelle visualisieren und mit seinen aktuellen Berechnungs-Parametern kontrollieren und ggf. bearbeiten. Im Fall zeichnungsrelevanter Berechnungsergebnisse steuert GBIS die entsprechenden Revit-Funktion, z. B. Redimensionieren eines Luftkanalnetzes oder Bereitstellen benötigter Ergebnisse oder Fabrikat-Informationen für Beschriftung und Kommunikation in den vorgesehenen Revit-Familien. Neben Revit unterstützt SOLAR-COMPUTER auch bidirektionale Anbindungen mit AutoCAD sowie Triplan (Venturis IT).

Modulares SOLAR-COMPUTER-Angebot für BIM-Prozesse aller Art

Gebäude- und TGA-Planer können ein SOLAR-COMPUTER-Softwarepaket frei aus den benötigten einzelnen Berechnungsprogrammen und BIM-Verbindungs-Tools zusammensetzen. Auch ein schrittweiser Aufbau einer SOLAR-COMPUTER-Installation ist immer möglich. Für SOLAR-COMPUTER-Einsteiger besonders attraktiv sind gewerk- bzw. aufgaben-spezifische Software-Pakete.

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